Termine

Neben den untenstehenden Terminen treffen wir uns regelmäßig jeden Montag Abend zu unseren Arbeitseinsätzen. Hierzu ist jeder recht herzlichen eingeladen. Treffpunkt ist jeweils um 18:30 Uhr am Bürgerhaus in Bingenheim. Gerne begrüßen wir auch interessierte Naturliebhaber welche einen Einblick die Arbeit des NABU-Bingenheim erhalten möchten.

25. September 2018 : Die Nidda - Entdeckungsreise von der Quelle bis zur Mündung

Wann: Di., 25. September 2018, 19:00 Uhr
Treffpunkt: HGON / Lindenstraße 5 / 61209 Echzell

Am Dienstag, 25. September 2018 um 19.00 Uhr referiert Frank Uwe Pfuhl über besonders interessante Stationen der Nidda von der Quelle bis zur Mündung. Der HGON-Arbeitskreis Wetterau lädt in den Willy-Bauer-Saal der HGON in Echzell, Lindenstraße ein. Gäste sind willkommen.

Die Nidda hat sich zu einem der beliebtesten Freizeitziele in Vogelsberg, Wetterau und Frankfurt entwickelt. Die Niddaroute mit ihren zahlreichen attraktiven Freizeitzielen lockt immer mehr Radler in die Region. Gleichzeitig nimmt das Gesicht des Flusses mehr und mehr natürliche Züge an: In den letzten Jahren wurden über 20 Kilometer renaturiert. Biber, Storch und Sumpfschildkröte sind an die Nidda zurückgekehrt. In den Naturschutzgebieten entlang des Flusslaufs macht sich wieder eine hohe Artenvielfalt breit, die erlebt werden will. Gleichzeitig haben die Menschen an der Nidda ihren Fluss neu entdeckt, Erlebnisräume geschaffen, altes Handwerk wiederentdeckt und ihre Museen, Biergärten und Innenstädte herausgeputzt.

Die wandelbare Nidda hat historisch betrachtet drei Gesichter: Ihren ursprünglichen Zustand, bevor der Mensch sie begradigte (1.0), das kanalisierte Aussehen, insbesondere nach den Regulierungen der 1960er Jahre (2.0) und schließlich ihr zunehmend attraktiveres Erscheinungsbild heute (3.0). Pfuhl hat die Nidda von der Quelle bis zur Mündung bereist und an vielen Stationen interessante Menschen getroffen, die zu einem Interview bereit waren und ihre Geschichte der „Nidda 3.0“ erzählen. Diese Interviews stehen als Audioführer zur Verfügung und können einfach über einen im Buch abgedruckten QR-Code aufgerufen werden.

Los geht die Entdeckungsreise an der Niddaquelle im Oberwald des Vogelsbergs auf 718 Höhenmetern, führt vorbei an einem Hochmoor und artenreichen Blumenwiesen, dem einzigen Wasserfall der Nidda bis zum Stausee. Unterwegs spielt die Wasserkraft als Antrieb für Mühlen und in der Papierherstellung eine große Rolle. Vor Staden ist der Naturraumwechsel vom Vogelsberg in die offene Wetterau erlebbar. Feuchtwiesen machen sich breit und im Fluss tummeln sich wieder Fische, einige davon sogar mit beachtlicher Wanderleistung. An der Stadtgrenze zu Frankfurt beginnt der Grüngürtel, Altarme der Nidda ziehen sich durch die Parks bis schließlich nach 90 Kilometern Strecke die Mündung in den Main in Höchst erreicht ist.

29. September 2018 : Tagesausflug

Biber mit Jungtier (NABU/Bernd Konrad)
Biber mit Jungtier (NABU/Bernd Konrad)

Wann: Sa., 29. September 2018, 8:00 Uhr
Treffpunkt: Bingenheimer Kirche / Kreuzplatz

Abfahrt um 8.00 Uhr an der Bingenheimer Kirche. Unterwegs gibt es das beliebte Frühstück der NABU Gruppe Bingenheim, das wir an einem Parkplatz einnehmen. Anschließend fahren wir weiter ins Jossatal nach Marjoß. Dort werden wir auf den Spuren der Spessart-Biber unterwegs sein.
Der Biber hat sich von Hessen aus auch in Bayern ausgebreitet und bietet daher ein Musterbeispiel für die Notwendigkeit von Naturschutz-Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinweg. An der Jossa und einem Zufluss können wir uns von den Aktivitäten des Bibers als Landschaftsgestalter überzeugen. Aus einem Rinnsal hat der Biber kleine Seen angestaut, von denen auch viele andere Lebewesen profitieren.
Um 13.30 Uhr werden wir zum Mittagessen im Gasthaus Jossatal in Mernes erwartet.
Danach Abfahrt Richtung Schlüchtern um 15.00 Uhr. Der gemeinnützige Verein Ökologische Forschungsstation Schlüchtern e.V. führt ein Langzeit-Monitoring durch, bietet naturpädagogische Veranstaltungen an und unterhält ökologisch bewirtschaftete Streuobstwiesen. In dem Verfahren werden nisthöhlennutzende Singvögel wie Meisen, Trauerschnäpper und Kleiber, Fledermäuse und Insekten untersucht. Die Forschungsstation unterhält über 20 ha ökologisch bewirtschaftete Streuobstwiesen, bei denen der Erhalt dieses Biotops und der Erhalt alter Lokalsorten und der Schutz diverser Tierarten im Vordergrund der Bemühungen stehen.
Kosten pro Person 15,00 €, Kinder unter 12 Jahren sind frei.

Anmeldungen bis spätestens 15. September richten Sie bitte an unseren Rechner Michael Bianchi, entweder per Mail an info@nabu-bingenheim.de oder telefonisch ab 18:00 Uhr unter 06035/207353.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!