Ärger über Graffitis im Ried

Traktor im Ried fängt Feuer

Bingenheimer Ried wird 30 Jahre alt

Mit Verordnung vom 22. Januar 1985 wurde das Bingenheimer Ried als Naturschutzgebiet ausgewiesen. In diesem Jahr wird das Naturschutzgebiet 30 Jahre alt.

Kuckuck

Kuckuck im Nest

14.7.2014 Die Fortpflanzungsstrategie des Kuckucks ist eine faszinierende Anpassung an eine nur kurze Verweilzeit im Brutgebiet. Der Kuckuck ist ein Brutparasit: Er legt seine Eier in fremde Nester und überlässt anderen Vogelarten den mühevollen Dienst an einem anspruchsvollen Einzelkind. Ohne Wirtsvögel gibt es beim Kuckuck keinen Nachwuchs. Die Zieheltern ernähren ihre eigenen Jungen mit Insekten und können auch einen Jungkuckuck mit der für ihn geeigneten Nahrung versorgen.

In der neuen Beobachtungshütte im Westen des Naturschutzgebietes Bingenheimer Ried war es ein Bachstelzennest, das der Kuckuck für seine Eiablage ausgesucht hat.

(Foto: jt / Quelle: NABU)

Neuer Flaschwasserteich

1.9.2013 Die "Stiftung Feuchtgebiete" unterstützt im Bingenheimer Ried  die Anlage eines Flachwasserteiches. Das Forstamt Nidda lässt zur Zeit Erde abfahren, die vom letzten Bauabschnitt noch auf der Fläche lagerte. Durch die Abrundung des Gewässers findet diese Baumaßnahme ihren Abschluss.

Neue Beweidung wird Organisiert

14.8.2013 - Durch das Ausscheiden eines Beweiders (Südherde) und Auflagen der Veterinärverwaltung muss die Beweidung im Bingenheimer Ried neu organisiert werden. Dazu trafen sich das Forstamt, der Gebietsbetreuer, die Untere Naturschutzbehörde und die Beweider Mitte August, um vor Ort die zukünftige Beweidung festzulegen.


Das Naturschutzgebiet und die angrenzenden Naturschutzflächen werden in verschiedene Beweidungszonen eingeteilt. Auf der sogenannten Winterweide werden die Tiere vom Mitte Oktober bis ca. Ende April / Mitte Mai gehalten. Die Flächen der Winterweide sollen dann eventuell im August gemäht werden (Mahdnutzung). Die Randbereiche werden ab April (Vegetationsbeginn) beweidet. Die Beweidung des Zentrums erfolgt dann ab Sommer.


Zur Zeit werden einige vorbereitende Arbeiten im Ried durchgeführt.

Exmoor Hengst

13.7.2013 - Die NABU-Gruppe Bingenheim hat für das "Bingenheimer Ried" einen Exmoor-Hengst angekauft. Der dreijährige Hengst stammt aus einer halbwilden Haltung im Beweidungsprojekt des Naturparkes Solling-Vogler. Am 19. Juni 2013 kam der Hengst auf die Weide der Nordherde im Ried.

Optimaler Wasserstand im Bingenheimer Ried

5.3.2013 - Zur Zeit optimaler Wasserstand im Ried. Beste Voraussetzungen für die bevorstehende Brut- und Laichzeit.

Zur Zeit optimaler Wasserstand im Ried

Flachwasserteich

2.12.2011 - Die Baggerarbeiten zur Anlage des neuen Flachwasserteiches gehen weiter. Der Teich wird, wenn er fertig gestellt sein wird, eine Größe von ca. 8.000 qm haben.

Baggerarbeiten am Flachwasserteich im Bingenheimer Ried
Baggerarbeiten am Flachwasserteich im Bingenheimer Ried
Baggerarbeiten am Flachwasserteich im Bingenheimer Ried
Baggerarbeiten am Flachwasserteich im Bingenheimer Ried

Exmoor Nachwuchs die 3.

24.07.2011 - Unser dritter Nachwuchs bei den Ponys ist da. Die Patentante Elke war ganz außer sich vor Freude. Mama "Klee" hat nach langer Wartezeit nun endlich ein wunderschönes Fohlen geboren.

Exmoor Nachwuchs die 2.

11.05.2010 - Am 11. Mai 2011 gab es den zweiten Exmoor Nachwuchs.

 

Exmoor Nachwuchs

20.04.2010 - Am 20. April 2011 gab es den ersten Nachwuchs. Als Paten konnten wir Frau Frankovics gewinnen. Der Name des Kleinen ist "Harlekin".


Exmoor Ponys

16.04.2011 - Seit dem 16. April stehen bei der Nordherde im Bingenheim 3 trächtige Exmoor-Stuten. Die Pferde sollen die Unterbeweidung in Teilbereichen des Naturschutzgebietes beheben.

 

Das Exmoor-Pony ist eine mittelgroße englische Ponyrasse. Es ist das ursprünglichste der britischen Ponys, einige Herden wandern noch frei in den Mooren Südwestenglands (z. B. Exmoor).

 

Udo Seum konnte für zwei der Wildpferde „Paten“ gewinnen. Horst Wacker und Volker Hinkel erhielten eine entsprechende Urkunde. Die Überreichung erfolgte am 19. April auf der Koppel. Auf Wunsch der Paten erhielten die Pferde auch Namen, die sicher etwas ungewöhnlich sind. So heißt das eine Pferd "1. FC Nürnberg" (Horst Wacker). Das Pferd von Volker Hinkel trägt den Namen "1. FC Köln".

 

Ein drittes Pferd wartet noch auf einen Paten.

 

 

Zweite Weideschutzhütte fertiggestellt

03.01.2011 - Die Weideschutzhütte für die Nordherde konnte noch in der letzten Woche des alten Jahres fertig gestellt werden. Und wie man sieht, die Rinder haben ihr neues Domizil gerne angenommen.


Neuer Flachwasserteich

09.12.2010 - In unmittelbarer Nähe des Beobachtungsturmes arbeitet seit einigen Tagen ein Bagger. Es entsteht ein neuer Flachwasserteich, der verschiedenen Amphibien als Laichgewässer dienen soll. Natürlich kommt die Wasserfläche auch zahlreichen Vogelarten zu gute. Finanziert wird die Maßnahme durch das Land Hessen.

Die Erde muss zunächst am Rande des Naturschutzgebietes gelagert werden. Im kommenden Jahr wird das Material dann abgefahren.


Zweite Weideschutzhütte

07.12.2010 - Im "Bingenheimer Ried" wird zur Zeit eine zweite Weideschutzhütte gebaut (für die Nordherde). Baugleich mit der Hütte im Süden. Diese Art der Weideschutzhütte ("Wetterauer Weideschutzhütte") steht mittlerweile in drei Naturschutzgebieten. Das Konzept stammt von unserem Mitglied Josef Tiefenbach (Forstamt Nidda). Finanziert werden die Schutzhütten durch das Land Hessen.


Pferdegespann im Bingenheimer

30.10.2010 - Im Rahmen der HGON-Exkursion (Herbsttagung) wurde mit einem Pferdegespann im Bingenheimer Ried gemäht. Die Fuhrhalterei Ralf Zauner (Florstadt) war mit seinem Gespann und dem Vorderwagen Hisko mit Doppelmessermähwerk nach Bingenheim gekommen.

Das Verfahren soll auf Teilflächen zur Anwendung kommen, die nur unzureichend beweidet wurden (Feuchtbrachen, Hochstaudenfluren und Großseggenriede).


Die Kraniche ziehen nach Süden

10.10.2010 - 30 Kraniche setzen zur Landung an, um im Ried zu rasten. Bilder von Wolfgang Ahrens.


Juni Impressionen

Jungvieh will hoch hinaus!
Nicht nur die Störche haben Nachwuchs
Neuer Chef für die Südherde (Rotviehbulle)
Jungstörche schon recht aktiv!
Gaststörche im Bingenheimer Ried
 

Nestbau

9.5.2010 - Es geht nichts über ein bequemes Nest. Also muss Material heran geschafft werden. Der Start war schon schwierig. Mit vollem Maul... ääähhh Schnabel.


Graugansnachwuchs ist eingetroffen

8.5.2010 - Der Graugansnachwuchs ist ab sofort im Bingenheimer Ried zu bewundern.  Zur Zeit zählen wir 37 Brutpaare mit 183 Küken (Pullis).


April Impressionen

22.4.2010 - April Impressionen aus dem Bingenheimer Ried aufgenommen von Josef Tiefenbach


Die Kraniche kehren zurück

24.2.2010 - 170 Kraniche übernachteten vom 23. auf den 24. Februar im Bingenheimer Ried. Ganz in der Nähe von Gettenau waren es 150. Der Rest stand Richtung Heuchelheim.


Kurioses im Bingenheimer Ried

22.12.2009 - Eine Kuh (Rotes Höhenvieh) wollte die Gelegenheit nutzen und Schlittschuh laufen. Dabei unterschätzte sie die Tragfähigkeit des Eises und brach ein. Sie versank in Eis und Matsch.

Kuheigentümer und Beweider starteten zu nächtlicher Stunde die notwendige Rettung. Mit maschineller Hilfe. Kuh gerettet (z. Zt. noch verletzt in der Klinik). Maschine versenkt. 


Rotes Höhenvieh als Pensionsgäste

6.9.2009 - Drei Mutterkühe und drei Kälber sind zu Gast im Bingenheimer Ried. Die aus dem Hessenpark stammenden Rinder gehören Gerd Bauschmann und seinen Partnern. Der erste Versuch, die Tiere zur Beweidung von Flächen im Raum Ossenheim einzusetzen scheiterte. Die Rinder akzeptierten nicht den eindrahtigen Elektroweidezaun und büchsten aus. Mit viel Mühe eingefangen, wurden sie in einem Stall gehalten. Man suchte nach einer Möglichkeit, die Rinder an die "Freiheit in der Wetterau" zu gewöhnen.

Das Bingenheimer Ried mit seinem stabilen Weidezaun bot sich dafür an. Der Beweider Stefan Kannwischer erklärte sich bereit, die Rinder unter seine Obhut zu nehmen.

Seit ältester Zeit muss man den mitteldeutschen Raum als Verbreitungsgebiet eines einfarbig roten Rindes ansehen. Der Volksstamm der Kelten brachte dieses Rind bei seinem Eindringen in Europa mit sich. Häufig findet man es in älterer Literatur folglich auch unter der Bezeichnung "Keltenvieh". Die Art und Weise der Landwirtschaft und der Tierhaltung ließ hier ein kleines, widerstandsfähiges, robustes und dennoch leistungsfähiges einfarbig rotes Rind entstehen.

Weitere Informationen: Das Rote Höhenvieh - Zuchtgeschichte, aktuelle Situation und Einsatzmöglichkeit in der Landschaftspflege von Gerd Bauschmann (PDF-Dokument, 1,7MB)


Weidehüttenbau

6.9.2009 - Die Firma Michael Herzberger aus Dauernheim errichtet im Auftrag des Forstamtes Nidda zurzeit am Bingenheimer Ried eine Weideschutzhütte. Diese ist aus Tierschutzgründen für eine Ganzjahresbeweidung erforderlich. Es ist auch angedacht, direkt an die Weidehütte einen zusätzlichen Beobachtungspunkt zu errichten. Das Forstamt bereitet dafür einen Bauantrag vor.


Lindheimer

6.9.2009 - Vor einigen Wochen wurde bei Lindheim ein kranker Storch aufgefunden. Dieser wurde im Tierheim Bad Nauheim gepflegt und von Udo Seum anschließend im Bingenheimer Ried wieder ausgesetzt. Der Storch konnte in den ersten Tagen nicht fliegen. Hat sich aber mittlerweile gut erholt.