
11.05.2010 - Am 11. Mai 2011 gab es den zweiten Exmoor Nachwuchs.
16.04.2011 - Seit dem 16. April stehen bei der Nordherde im Bingenheim 3 trächtige Exmoor-Stuten. Die Pferde sollen die Unterbeweidung in Teilbereichen des Naturschutzgebietes beheben.
Das Exmoor-Pony ist eine mittelgroße englische Ponyrasse. Es ist das ursprünglichste der britischen Ponys, einige Herden wandern noch frei in den Mooren Südwestenglands (z. B. Exmoor).
Udo Seum konnte für zwei der Wildpferde „Paten“ gewinnen. Horst Wacker und Volker Hinkel erhielten eine entsprechende Urkunde. Die Überreichung erfolgte am 19. April auf der Koppel. Auf Wunsch der Paten erhielten die Pferde auch Namen, die sicher etwas ungewöhnlich sind. So heißt das eine Pferd "1. FC Nürnberg" (Horst Wacker). Das Pferd von Volker Hinkel trägt den Namen "1. FC Köln".
Ein drittes Pferd wartet noch auf einen Paten.
09.12.2010 - In unmittelbarer Nähe des Beobachtungsturmes arbeitet seit einigen Tagen ein Bagger. Es entsteht ein neuer Flachwasserteich, der verschiedenen Amphibien als Laichgewässer dienen soll. Natürlich kommt die Wasserfläche auch zahlreichen Vogelarten zu gute. Finanziert wird die Maßnahme durch das Land Hessen.
Die Erde muss zunächst am Rande des Naturschutzgebietes gelagert werden. Im kommenden Jahr wird das Material dann abgefahren.
07.12.2010 - Im "Bingenheimer Ried" wird zur Zeit eine zweite Weideschutzhütte gebaut (für die Nordherde). Baugleich mit der Hütte im Süden. Diese Art der Weideschutzhütte ("Wetterauer Weideschutzhütte") steht mittlerweile in drei Naturschutzgebieten. Das Konzept stammt von unserem Mitglied Josef Tiefenbach (Forstamt Nidda). Finanziert werden die Schutzhütten durch das Land Hessen.
30.10.2010 - Im Rahmen der HGON-Exkursion (Herbsttagung) wurde mit einem Pferdegespann im Bingenheimer Ried gemäht. Die Fuhrhalterei Ralf Zauner (Florstadt) war mit seinem Gespann und dem Vorderwagen Hisko mit Doppelmessermähwerk nach Bingenheim gekommen.
Das Verfahren soll auf Teilflächen zur Anwendung kommen, die nur unzureichend beweidet wurden (Feuchtbrachen, Hochstaudenfluren und Großseggenriede).
8.5.2010 - Der Graugansnachwuchs ist ab sofort im Bingenheimer Ried zu bewundern. Zur Zeit zählen wir 37 Brutpaare mit 183 Küken (Pullis).
22.12.2009 - Eine Kuh (Rotes Höhenvieh) wollte die Gelegenheit nutzen und Schlittschuh laufen. Dabei unterschätzte sie die Tragfähigkeit des Eises und brach ein. Sie versank in Eis und Matsch.
Kuheigentümer und Beweider starteten zu nächtlicher Stunde die notwendige Rettung. Mit maschineller Hilfe. Kuh gerettet (z. Zt. noch verletzt in der Klinik). Maschine versenkt.
6.9.2009 - Drei Mutterkühe und drei Kälber sind zu Gast im Bingenheimer Ried. Die aus dem Hessenpark stammenden Rinder gehören Gerd Bauschmann und seinen Partnern. Der erste Versuch, die Tiere zur Beweidung von Flächen im Raum Ossenheim einzusetzen scheiterte. Die Rinder akzeptierten nicht den eindrahtigen Elektroweidezaun und büchsten aus. Mit viel Mühe eingefangen, wurden sie in einem Stall gehalten. Man suchte nach einer Möglichkeit, die Rinder an die "Freiheit in der Wetterau" zu gewöhnen.
Das Bingenheimer Ried mit seinem stabilen Weidezaun bot sich dafür an. Der Beweider Stefan Kannwischer erklärte sich bereit, die Rinder unter seine Obhut zu nehmen.
Seit ältester Zeit muss man den mitteldeutschen Raum als Verbreitungsgebiet eines einfarbig roten Rindes ansehen. Der Volksstamm der Kelten brachte dieses Rind bei seinem Eindringen in Europa mit sich. Häufig findet man es in älterer Literatur folglich auch unter der Bezeichnung "Keltenvieh". Die Art und Weise der Landwirtschaft und der Tierhaltung ließ hier ein kleines, widerstandsfähiges, robustes und dennoch leistungsfähiges einfarbig rotes Rind entstehen.
Weitere Informationen: Das Rote Höhenvieh - Zuchtgeschichte, aktuelle Situation und Einsatzmöglichkeit in der Landschaftspflege von Gerd Bauschmann (PDF-Dokument, 1,7MB)
6.9.2009 - Die Firma Michael Herzberger aus Dauernheim errichtet im Auftrag des Forstamtes Nidda zurzeit am Bingenheimer Ried eine Weideschutzhütte. Diese ist aus Tierschutzgründen für eine Ganzjahresbeweidung erforderlich. Es ist auch angedacht, direkt an die Weidehütte einen zusätzlichen Beobachtungspunkt zu errichten. Das Forstamt bereitet dafür einen Bauantrag vor.